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Bye bye Pinterest: Mein fünfter Schritt in eine Zukunft ohne Social Media

Pinterest löschen

Pinterest löschen. Nun bin ich schon geübt darin, Social-Media-Plattformen ins Nirwana zu schicken. Das gefällt mir: Anstatt dass ich mir das Leben mit Doomscrolling «vertuble» [vertrotteln], drücke ich mal wieder den Account-löschen-Button und verabschiede mich.

Tschüss Pinterest! Lange hats gedauert, schnell war getan. Heute erledigt. Nach Facebook, Instagram, TikTok und WhatsApp bin ich schon bei Punkt 5 auf meiner Social-Media-Killerliste angelangt: Ab heute lebe ich ohne Pinterest. (De facto habe ich das schon lange getan.) In diesem Beitrag lasse dich an meinem Pinterest-Ausstieg teilhaben.

Meine Pinterest-Biografie

Pinterest als Suchmaschinenoptimierung für meinen Blog – wie verlockend klang das, als ich damit begann. Die Bildli gestalten, mich dran freuen … das waren gute Zeiten. Obwohl mein Ausstieg aus Pinterest mir nicht so unter den Nägeln brannte wie bei Facebook & Co. ist es nun Zeit geworden, es zu tun. Tote Pferde kann man bekanntlich nicht mehr reiten.

Mein Account

Hier ist ein Screenshot, was heute, am 20. Februar 2026 von meinem Profil auf Pinterest vor dem Löschen noch sichtbar ist, ohne dass ich mich einlogge:

Atemtherapie | Mikropausen | Supervision •

Vor ein paar Jahren investierte ich viel Zeit und Liebesmüh in den Pinterest-Auftritt und hatte recht viel Spass dran. Bilder – äh, Pins – erstellen, Inhalte zusammenstellen und auf meine Webseite verlinken. Zuschauen, wie Traffic auf meinen Blog strömte von Pinterest.

Ja, das hat funktioniert. Trotzdem war es viel Arbeit. Ich selbst war nur auf Pinterest, um meinen Account zu betreuen. Das ganze Herumgescrolle ist ja bekanntlich nichts für mich. 🤣

Irgendwann gab ich es auf. Keine neuen Inhalte mehr. Tailwind-Abo nicht verlängert. Interesse sank gegen Null. Traffic auch. Ich brauchte das nicht. Ausprobieren war mal wieder spannend gewesen, zum Dranbleiben fehlte mir Motivation, Zeit und Geld.

Pin-Impressionen

Warum Pinterest löschen?

Ich bin da nur noch ein Geist auf dem Internetfriedhof. Kann genausogut gelöscht werden. Zudem proklamiere ich aktiv meinen Social-Media-Ausstieg, also sollte ich das auch wirklich tun. Natürlich ist es jetzt mühsam, doch statt das faul weiterdümpeln zu lassen, drücke ich heute den Löschen-Button.

Das ist nämlich etwas ungeheuer Befriedigendes! Pinterest fragt während des Prozesses noch ein paarmal nach und schickt mir sogar noch ein Mail … ja, ich will für immer gehen! Tschüss!

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Ups, und wenn dann die Bestätigung per Mail kommt, muss man nochmals klicken. Gemein: Wenn ich nachschauen will, obs geklappt hat, und versuche, mich wieder einzuloggen, kommt eine neue Mail: Du bist zurück auf Pinterest – dein Account wurde reaktiviert! FRECH!

Und nochmals frech: Beim Klicken auf die Bestätigung aus der Mail zum Löschen wird man auf die Login-Seite von Pinterest umgeleitet, ganz klein unten an der Seite heisst das dann: «Dein Konto wurde gelöscht.». Oben riesengross das Login-Formular – und wer sich da nun wieder zur Kontrolle einzuloggen versucht, reaktiviert den Account wieder. Es ist also doch immer ein wenig komplizierter als gedacht.

Pinterest zum Löschen beantragt – und jetzt?

In 7 Tagen ist dann alles wirklich weg. Wirklich? Da frage ich mal noch nach bei der KI und mache eine Recherche …

Meine Reise, Social-Media-Plattformen aus meinem Leben zu verbannen, geht immer noch weiter. Die Gründe bleiben die gleichen und wie bereits beim Ausstieg aus Facebook, Instagram und TikTok, erkläre ich auch hier nochmals kurz, wie ich darauf komme und wer mich ins Tun gebracht hat: Der Podcast Social Media frei von Alexandra Polunin ↗ regte mich dazu an und das Buch No Social Media ↗ .

Das Abschiedsfoto

Qual der Wahl? Nein. Ich will löschen … fertig schluss!

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Eine Woche später: Juhu, es hat geklappt! «Die eingegebene E-Mail-Adresse ist keinem Konto zugeordnet.»

Screenshot von Anmeldefenster zu Pinterest mit Fehlermeldung: Diese Mailadresse ist keinem Konto zugeordnet

Der nächste Schritt

Als Nächstes überprüfe ich, ob der TikTok-Account nun auch gelöscht ist … das war ja auch so eine Sackgasse.

Meine aktualisierte Befreiungsliste:

  1. 🚫 Facebook: 1 Unternehmensseite und 2 Profile gelöscht 🗑✅ und darüber gebloggt: Farewell Facebook: Mein erster Schritt in eine Zukunft ohne Social Media
  2. 🚫 Instagram & Threads sowie Meta Business Manager per 27.1.2025 🗑✅ Instagram Adieu: Mein zweiter Schritt in eine Zukunft ohne Social Media
  3. 🚫 TikTok: Löschung beantragt 🗑✅ 31. Januar 2025 Tschüss TikTok: Mein dritter Schritt in eine Zukunft ohne Social Media
  4. 🚫 WhatsApp Herbst 2025 🗑✅ Endlich weg von WhatsApp – Ja zu meinem gefühlten Status
  5. 🚫 Pinterest Februar 2026 🗑✅ Tschüss Unternehmensseite und privater Account Februar 2026
  6. 🚫 Telegram – probierte ich Ende 2024 aus für die Mikropause des Tages – nun muss ich auch von da auch bald wieder loskommen 😉
  7. 🚫 LinkedIn(?)
  8. 🚫 Google(?)

Nun wird es tricky! Wie kann ich mich von LinkedIn lösen, wo ich doch erst im letzten Sommer das Unternehmensprofil von Ateminstitut Schweiz zu pflegen begonnen habe?

Folge dem Ateminstitut Schweiz auf LinkedIn ↗️

Logo Ateminstitut Schweiz
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Wir freuen uns auf den Austausch mit dir!

Du & Pinterest: Lass hören!

Wie ist das bei dir und Pinterest? Bist du dabei aus Überzeugung oder eben gerade nicht? Wünschst du dir öfters, Pinterest auch hinter dir zu lassen und deinen Account zu löschen? Warum hast du es (noch nicht) getan?

Nutzt du Pinterest regelmässig auf dem Smartphone oder gehörst du eher zu denen, die sich höchstens ab und zu am Desktop einloggen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar ⤵, wie das ist mit Pinterest und dir und was du vielleicht daran ändern möchtest.

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Wecke jetzt deinen Atemsinn mit einer Zufallsmikropause 🥱

Atemfluss
statt
Atemstau

Schüttle «sch» tönend deine Flanken 👀 und blinzle dazu.

Mikropause 318’060 von 531’441.

Mikropause des Tages am 08.03.2026

 

Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch

  • als ganzer Mensch
  • im Kontakt zu dir
  • mit allen Sinnen

… damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Mehr Mikropausen
  • Finde ich stark. Auf Pinterest war ich nie sonderlich aktiv, habe da vielleicht zehn Blogartikel mal verlinkt, aber ich habe das Konzept auch glaube ich nicht so richtig verstanden. Oder mich da nicht zuhause gefühlt. Pinterest war das, was mir Google immer versuchte anzudrehen, wenn ich eine Häkelanleitung suchte. Und dann kam statt direkter Links immer ein Riesenstapel Pins, sodass ich tatsächlich oft „-pinterest“ mit in das Suchformular getippt habe 😉 Mein eigenes Konto ist entsprechend schon lange gelöscht.

    Diese Strategie, dass sie versuchen, dich zum erneuten Einloggen zu bringen, ist schon echt manipulativ. Sehr unsympatisch.

    Viel Erfolg beim TikTok-Löschen! Ich freue mich schon auf den Blogbeitrag dazu!

    Liebe Grüße
    Angela

  • Ach, die machens einem aber auch immer kompliziert: willste wech, biste ganz schnell wieder drinne! 😉
    Nee, ich lösch das nicht, das sehe ich als Zeitverschwendung, denn ich hab meinen Account dort niemals genutzt. Hab damals einfach nicht verstanden, wie das Ganze funktioniert, ergo lasz ich den Account von selbst verrotten. Wie ein alter Baumstumpf – irgendwann schubbelt sich noch ein Keiler dran und dann zerfällt er… – 😉

    Ich habe diese ganzen Medien nie genutzt, auf fb verschenke ich gelegentlich mal Zimmerpflanzen-Ableger, Blumenzwiebeln oder sonstwas in einer regionalen Gruppe – das find ich schon ganz praktisch und werde alles Zeug auf die Weise auch immer los. Aber sonst: einfach nicht hingehn löst das Problem für mich genügend. WhatsApp hatte ich ja sowieso nie, ohne Handy.
    Ich hab wohl schon immer ruhig gelebt – mein Blog reicht mir vollkommen.
    Wochenendgrüsze
    Mascha

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