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Traumkreis online: Ein Start in den Montag, der deine Traumkraft weckt

Traumkreis online. Atem und Prozess. Welle in Pinstelstrichoptik

Das ist mir im Alltag passiert: Ich musste zu einem Termin, stieg in den falschen Zug. Ich fuhr in die falsche Richtung, bemerkte es und stieg wieder aus. Völlig entnervt und gestresst, da ich zu spät kommen würde. Ich hinterliess eine Nachricht, suchte mir den Weg mit anderen Verbindungen. Ich erlebte eine Art schlechter Traum. Seltsamerweise kam ich trotzdem ganz pünktlich an und meine Verspätungsnachricht hatte die Person noch gar nicht mitbekommen.

Zug verpassen, sich verirren, an eine Prüfung müssen … Oft geschieht solches Erleben im Traum und dann erwacht man und denkt: «Ach wie gut, dass es nur ein Traum war.» Wenn der Traum ist wie eine Realität und die Realität wie ein Traum, dann wird es interessant, finde ich.

Noch interessanter wird es, wenn wir beginnen, unser Erleben auszutauschen. Sei es Nacht-Traum oder traumähnliche Begebenheiten im Alltag: Im Traumkreis online entsteht Raum für diese Erfahrungen und so manche Kostbarkeit zeigt sich in Ruhe und Stille.
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Wenn der Zug in die falsche Richtung fährt

Kennst du auch dieses Gefühl im Leben, einfach im falschen Zug zu sitzen? Oder in einem Zug, der in die falsche Richtung fährt? Dann bringt ein wenig Information Erleichterung. Aussteigen? Sitzenbleiben? Und was ist mit dem Ticket? Wer sind die Mitfahrenden?

Im Traumkreis online gibt es Raum für einen Austausch: Wir alle sitzen im gleichen Zug, wohin er fährt, ist aber für jede und jeden von uns unterschiedlich. Das ist kein Widerspruch. Im Traum ist es so, wie es ist. So, wie du es erlebst. Auch im Leben lade ich dazu, so «Zug zu fahren».

Kommen wir dabei in Kontakt. Im Traumkreis online entsteht der Austausch über das Erzählen von Träumen und traumähnlichen Erlebnissen. Das kann helfen, die eigene Zugfahrt anders zu betrachten und sich hoffentlich weniger allein zu fühlen «im falschen Zug».

Denn: Wer weiss schon, ob es wirklich der falsche Zug ist? So wie ich es erlebt habe, in der Realität und im Traum, es ist einfach nicht der geplante, erwartete Weg. Etwas Neues entsteht. Etwas anderes will sich zeigen. Ich werde eingeladen ins Unbekannte. Vielleicht mache ich einfach eine neue Erfahrung und erlebe: Ja, so funktioniert das auch!

Gewöhnlich stelle ich mir Prozeßarbeit wie einen Eisenbahnzug vor, der an verschiedenen Stationen hält. Üblicherweise denken Menschen in Begriffen wie „Stationen“ oder „Zuständen“. Wir sagen, dass jemand ein bißchen verrückt ist oder krank oder stirbt. Das sind jedoch nur die Namen der Stationen. … Mich fasziniert die Bewegung des Zuges, und sie ist das, was ich Prozeß nenne.

Arnold Mindell ↗︎
in Der Leib und die Träume, S. 16

📖 Mindell, Arnold (1995): Der Leib und die Träume. Prozeßorientierte Psychologie in der Praxis. 5. Aufl. Paderborn: Junfermann.

Was ist ein Traumkreis?

Ein Traumkreis ist ein Format, das ich aus der Prozessarbeit nach Arnold Mindell kenne. Mehrere Menschen treffen sich in einer Runde und einigen sich auf einen Ablauf, um Träume zu erzählen und zu hören. Wichtig dabei in meinem Traumkreis:

  • Ich erzähle meinen Traum, wie wenn er jetzt passieren würde.
  • Die anderen hören zu und sind anwesend bei sich selbst. Warte …
  • … bis der Traum fertig erzählt und ganz im Raum präsent geworden ist.
  • Alle sind eingeladen, etwas zum Gehörten zu teilen.

Was wir über die Träume miteinander im Kreis austauschen, folgt einer Strukur, die allen bekannt ist und mit der alle einverstanden sind. Ich als Traumkreis-Leiterin sorge dafür.

Grundsätzlich gilt: Der Traum gehört immer der Träumerin, dem Träumer. Es geht nicht um ein Deuten, Interpretieren oder Analysieren. Es geht um das Teilen von Erlebtem und der Zeugenschaft im Austausch.

Auch wer nicht teilt, ist wichtig. Auch wer nicht spricht, ist richtig. Auch wer stumm bleibt, ist mit dabei. Wenn die passende Gelegenheit kommt, wird sich dein Traum zeigen und wir freuen uns darauf!

Mindell trifft Middendorf

Das Format Traumkreis bringe ich online und ergänze es mit einem Rahmen aus meiner Arbeit als Atemtherapeutin nach Middendorf.

Wir treffen uns um 7 Uhr morgens online. Bevor wir gemeinsam in den Traumkreis einsteigen, leite ich kurz etwas über Atem- und Körper an, damit du in Kontakt mit dir selbst kommst und deine Anwesenheit mit Sicherheit, Vertrauen und Verbundenheit sein mag.

Dann geht der Traumkreis auf, bis ich ihn schliesse.

Bevor dann jeder und jede wieder in den eigenen Alltag weiterspringt, lade ich dich ein zu einem kurzen Abschluss, bei dem du (wie am Anfang) wieder konkret in Kontakt zu dir selbst kommen magst über deine Körperempfindung.

Dann ist es 8 Uhr am Montagmorgen und alle sind erfahrungsgemäss reich beschenkt.

Das ist der andere Start in den Montag!

Traumkreis online: Ein Start in den Montag, der deine Traumkraft weckt

Wann: monatlich montags, 7.00-8.00

Wo: online per kmeet

Wer: max. 8 Personen im Kreis

Warum: Wenn du neugierig bist, was dich träumt.

Wie: Komm, wie du bist. Du musst keinen Traum mitbringen.

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Jetzt bist du dran!

Kannst du dich selten oder nie daran erinnern, was du geträumt hast? Wenn es dich interessiert, probier etwas davon aus:

  • Warten. Bevor du aufstehst: Bleib kurz liegen und lausche, was noch aus der Nacht nachklingt. Sobald ein Bild, ein Gefühl oder eine Szene aufsteigt, kommt mehr zurück, wenn du es einlädst.
  • Notieren. Wenn du nachts mitten aus einem Traum erwachst oder am Morgen das Material noch greifbar ist, schreib auf (oder zeichne), was geblieben ist.
  • Im Alltag 1. Manchmal kommt plötzlich eine Erinnerung zurück. Bei einer Begegnung, einer Tätigkeit oder einem Sinneseindruck. Halte es fest in einer Notiz oder z.B. mit einer Sprachnachricht an dich selbst.
  • Im Alltag 2. Es gibt eine Qualität des Erlebens, die sich «wie im Traum» anfühlt. Wann passiert dir das? Solche Momente haben auch Bedeutung, die dich interessieren könnte.
  • Körper. Auch dein Körper träumt: Stört etwas? Schmerzt etwas? Staut, spannt oder drückt es irgendwo? Genau wie ein Traumerleben ist auch solche Körperwahrnehmung Material für den Traumkreis.
  • Wiederholungen. Manche Träume begleiten uns ein ganzes Leben oder eine lange Weile lang. Hörst du deinen wiederkehrenden Träumen schon zu?
  • Am Vorabend: Bevor du schlafen gehst, nimm dir einen bewussten Moment für den Kontakt mit deinem «Traummacher», deiner «Traummacherin». Vielleicht kommt eine Frage, die du in die Nacht mitnimmst und der Traum zeigt eine Antwort.

Bring etwas davon mit in den nächsten Traumkreis. Oder sei einfach online dabei und träume mit. Du musst nichts teilen. Im Kreis sind alle Stimmen willkommen, die leisen und die stillen auch.
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