Peinliche Momente, Selbstsabotage, Selbstabwertung oder das Loch, das sich immer mal wieder auftut, um darin zu versinken: Es ist Zeit, über Scham zu reden! Wann zeigt sie sich, was für eine Ressource könnte sie sein im Job für Therapeut:innen, Lehrende und Beratende?
Besonders Menschen, die mit Menschen arbeiten, erleben oft schambehaftete berufliche Situationen. Da Scham zu den Gefühlen gehört, die wir lieber gar nicht erleben möchten, wird selten darüber gesprochen. Reflektieren wir ihre Botschaft, anstatt die peinlichen Momente an den Rand der Wahrnehmung zu drängen.
Deshalb rufe ich hier zur Blogparade auf! Schreib auch du zum Thema Scham als Wegweiser. Wie durch peinliche Situationen neue Ressourcen für deine berufliche Entwicklung als Therapeut:in, Lehrer:in oder Coach:in entstehen und wie du selbst oder die Menschen, mit denen du arbeitest, dadurch Würde zurückgewinnen.
Ich lade dich ein zur Blogparade #Peinlich!? Scham als Ressource im Berufsalltag.
Die Anleitung zu meiner Blogparade auf einen Blick
Was ist eine Blogparade?
Bei einer Blogparade schlägt ein Blogger oder eine Bloggerin ein Thema vor. Menschen mit eigenem Blog, die etwas zu diesem Thema beitragen wollen, greifen es auf, schreiben dazu einen Artikel und veröffentlichen diesen auf dem eigenen Blog.
So bist du dabei
Das Thema meiner Blogparade lautet: #Peinlich!? Scham als Ressource im Berufsalltag.
Du schreibst und veröffentlichst einen eigenen Blogartikel dazu und verlinkst darin diesen Blogparaden-Aufruf.
Sobald dein Blogartikel fertig ist, hinterlässt du unten ⤵️ einen Kommentar mit dem Link dazu.
Eine Detail-Anleitung findest du unten bei «So nimmst du an dieser Blogparade teil».
Was bringt dir das?
Das Thema Scham im Berufsalltag mag auf den ersten Blick abschrecken als Schreibidee. Peinliche Momente oder unangenehme Gefühle möchten wir am liebsten sofort wieder loswerden.
Mal versagt die Stimme, weil ein Kloss im Hals sitzt. Ein Gähnen kommt im unpassendsten Moment. Schon wieder in ein Fettnäpfchen getreten. Der Elephant im Raum stört.
Mich interessiert, was peinliche Momente aufzeigen, wenn sie nicht nur als lästige Störung betrachtet werden. Das wäre doch mal ein neues Thema für deinen Blog. 😊
Hier ein paar Vorteile auf einen Blick:
- Es entsteht ein einzigartiger und authentischer Blogartikel, der dich auf deinem Blog professionell mit einem anspruchsvollen oder persönlich erlebten Thema zeigt. Im KI-Zeitalter sind solche Artikel essenziell.
- Mit deiner Teilnahme gewinnst du einen wertvollen Backlink und neue Besucher:innen für deinen Blog sowie einen Kommentar von mir dazu.
- Du bist Berater:in, Coach:in oder Therapeut:in? Mach dich mit deinem Beitrag für deine Zielgruppe nahbar und schaffe Vertrauen für Zusammenarbeit.
- Alle kennen das Gefühl aus eigener Erfahrung. Selten wird über Scham und peinliche Momente gesprochen. Das belastet. Hier können wir gemeinsam die Welt ein wenig ändern. Dein Artikel ist für deine Leser:innen ein niederschwelliger Einstieg, sich mit unangenehmen Gefühlen zu befassen.
- Du wirst mit deinem Artikel Teil einer Sammlung auf dem Atemblog, die Vielfalt, Menschlichkeit und Würde bei herausfordernden Situationen im Berufsalltag sichtbar macht.
Kurz gesagt: Mehr Traffic für deinen Blog, Rückenwind für deinen Expertenstatus, Vertrauensbildung für deine Zielgruppe, thematische Vernetzung und gesteigerte Sichtbarkeit für deine Werte von Professionalität.
Dein Artikel wird im Round-up gewürdigt
Im August 2026 verfasse ich einen Artikel für den Atemblog, in dem alle Beiträge zu dieser Blogparade eine spezielle Würdigung erhalten.
Ganz egal wie du mitmachst (und ob du mitmachst), danke fürs Lesen meines Aufrufs. Ich freue mich, wenn ich dich anregen konnte, dich ein wenig mit dem Thema zu befassen und darüber zu reflektieren.
Round-ups von früheren Blogparaden
2025 Time-out-Toolbox zur Blogparade #MeinePause
2024 Lexikon des Nichtwissens: Abenteuer, Luxus oder Weisheit? [Blogparade 2024]
Zeitrahmen
Diese Blogparade läuft bis Sonntag, 9. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Blogartikel veröffentlichen und hier unten ⤵️ in den Kommentaren hinterlassen. Spätere Beitrage sind möglich, können jedoch im Round-up-Artikel nicht berücksichtigt werden.
So nimmst du an der Blogparade teil
1. Verfasse deinen Beitrag zur Blogparade #Peinlich!?
Schreibe deinen Beitrag und veröffentliche ihn auf deinem Blog. Nachfolgend findest du einige mögliche Ideen für deinen Artikel..
Wenn du noch keinen Blog hast, kannst du gerne hier unter diesem Blogartikel ⤵️ deinen Beitrag als Kommentar hinterlassen.
2. Verlinke mich in deinem Beitrag
Verlinke mich in deinem Artikel zu meiner Blogparade in der Einleitung oder im Fazit.
Den Link kannst du oben aus der URL oder hier kopieren:https://atemsinn.ch/frosch-im-hals/blogparade-peinlich/
3. Kommentiere hier mit dem Link zu deinem Beitrag
Zuletzt kommentierst du hier ⤵️ unter meinem Blogartikel mit dem Link zu deinem Beitrag. So weiss ich, dass du auch dabei bist und kann deinen Beitrag finden und bei dir kommentieren.
Erfahrungsgemäss kommen mehr Besucher:innen auf deinen Blog, wenn du zu deinem Link ein paar Worte dazuschreibst, warum du mitmachst und was deinen Beitrag lesenswert macht.
Nutze das Hashtag #Peinlich?!, wenn du im Netz oder auf Social Media zu dieser Blogparade teilen möchtest.
Auf LinkedIn findest du mich unter @atemsinn.
(Sonst nutze ich keine Social Media ➡️ Warum ich meine Meinung über Social Media geändert habe und lieber in den Himmel schaue als auf einen Bildschirm)
Redaktionsschluss für Round-up
Die Blogparade endet am Sonntag, 9. August 2026. Bis dahin kannst du deinen Beitrag zu meiner Blogparade hier im Kommentarbereich hinterlassen. Spätere Beiträge werden im Round-up nicht berücksichtigt.
Mögliche Leitfragen zu meiner Blogparade
Hier sind einige Aspekte des Themas mit Fragen zur Inspiration. Wähle eine aus und schreibe darüber in deinem Blogartikel oder stelle eine eigene Frage. Bearbeite das Thema so, wie es für dich, deinen Blog und dein Business passt.
Dein Artikel darf auch ganz kurz sein. Es braucht keine epische Abhandlung. Wenn du bis hierher gelesen hast und Widerstand spürst, schreib einfach darüber, weshalb du bei dieser Blogparade sicher nicht mitmachen möchtest!
Das möchte niemand fühlen, aber alle kennen es
- Welche peinliche Situation im Job hast du selbst / hat jemand in deinem Beisein zuletzt erlebt? Was hat dir bewusst gemacht, dass Scham im Spiel ist? Wie hat der Körper reagiert? Wie schaust du im Nachhinein drauf? …
- Wie gehst du generell mit unangenehmen Gefühlen im Berufsalltag um? z.B. in der Situation selbst oder oder danch: Hilft vielleicht Humor? Reagierst du dich in der Freizeit ab mit Sport? Gönnst du dir entspannende Auszeiten? …
- Welche peinlichen oder unangenehmen Situationen erlebst du immer wieder in deinem Beruf? Wie gehst du mit Selbstabwertung oder Selbstsabotage um? Wie unterstützt du Menschen, mit denen du arbeitest in solchen Situationen? …
Zwischen Zeigen und Verstecken: Scham als Grenzhüterin
- Schreibe eine Liste über peinliche Momente in deinem Job als Therapeut:in, Coach oder Berater:in und was daraus Gutes und Hilfreiches entstehen könnte.
Ich habe das Experiment gewagt: ➡️ 100 Dinge, die mir als Atemtherapeutin, Bloggerin und Dozentin peinlich sind und wie ich sie als Ressource nutze - Wie steht es um das Thema Fremdschämen? Was ist dir immer wieder peinlich bei deinen Berufskolleg:innen und warum? Was tust du (nicht) dagegen? Was hindert dich daran oder was hilft dir? Welchen Preis hast du vielleicht schon bezahlt, weil du Dinge angesprochen hast? …
- Worüber wird in deiner Branche nie gesprochen? Erzähle, warum es so ist und was es so schwierig macht. Was könnte eine offene Diskussion verändern? Ist es vielleicht gut, wie es ist und das Thema soll weiter beschwiegen werden? Warum (nicht)? …
Wofür möchtest du der Scham Danke sagen?
- Wann hat die Scham dich vielleicht vor etwas bewahrt? In welcher beruflichen Situation hat ein unangenehmes Gefühl dich gewarnt? …
- Was sind für dich die Polaritäten von Scham? Berichte uns darüber, wie du beruflich z.B. mit Selbstmitgefühl, Empathie oder Mut deine Profession lebst und dir Scham ein Wegweiser ist. …
- Was beschützt die Scham? Wovor bewahrt sie dich oder die Menschen, mit denen du arbeitest? Oder eben nicht? Schreibe eine Würdigung an dieses ungeliebte Gefühl und sein Potenzial für deine Arbeit.
Ich freue mich auf deinen Blogartikel und bin gespannt, wie DU das Tabu rund um Scham im Job brichst und was wir von DIR lernen dürfen!
Was diese Blogparade nicht ist
Diese Blogparade ist kein Aufruf, über eigene Grenzen zu trampeln und sich in der Öffentlichkeit blosszustellen. Ich wünsche mir für meine Fragen, dass sie dich ins Wahrnehmen, Beobachten und Reflektieren bringen. Darüber zu bloggen ist nochmals ein anderes Paar Schuhe, das ist mir bewusst. Du entscheidest!
Trotzdem will ich hier einen Raum öffnen für das Thema, wie das Schamgefühl eine Quelle für persönliche Entwicklung sein kann und welche Stärken sich in einem sorgfältigen Umgang damit daraus entfalten können. Was hindert dich daran, zu diesem Thema etwas laut zu denken, dich mitzuteilen, mitzubloggen? Genau das ist es wert, ebenso reflektiert zu werden (und könnte ein Beitrag sein).
Gut möglich, dass für dich in der Auseinandersetzung mit dem Thema Scham im Job ein eigener Blogartikel nicht das stimmige Mittel der Reflexion ist. Dann empfehle ich dir Supervision. Ein geschützter Raum in einer vertrauensvollen Beziehung mag der erste Schritt sein, um über berufliche Erfahrungen zu reden, die für dich bisher unsagbar sind.
Du hast Fragen?
Buche dir ein kostenfreies und unverbindliches Vorgespräch und erfahre, wie wir dein Anliegen gemeinsam bearbeiten können.
Der Atemblog und seine Blogparaden
Frühere Blogparade auf dem Atemblog
Hier findest du meine bisherigen Blogparaden-Aufrufe und darunter jeweils alle verlinkten Beiträgen der Mit-Blogger:innen.
2025 #MeinePause – Aufruf zur Blogparade
2024 Blogparade zum Thema #NichtWissen
2023 Welche Nudel wärst du? Blogparade #Nudelfrage
Wer ruft hier auf zur Blogparade?
#Peinlich!?-Fragerin
Salut, ich bin Susanne. Als Atemtherapeutin und Supervisorin forsche ich mit meinen Klient:innen auch hinter die Körperwahrnehmung. Besonders unangenehme Gefühle sind dabei spannend: Worauf will z.B. die Scham hinweisen? Was träumt da gerade mit im Prozess und welche Ressource ergibt sich daraus im (Berufs-)alltag? Mehr darüber liest du bei Supervision.

Blogparaden-Sommer 2026
Meine eigene Blogparade #Peinlich!?
Wann hast du zuletzt einen peinlichen Moment erlebt in deinem Job? Wie bist du damit umgegangen? Ich finde, es ist Zeit, über Scham im beruflichen Kontext zu reden:
➡️ Blogparaden-Aufruf: Peinlich!? Scham als Ressource im Berufsalltag
Mein Artikel zu #Peinlich!?
➡️ 100 Dinge, die mir als Atemtherapeutin, Bloggerin und Dozentin peinlich sind und wie ich sie als Ressource nutze Mein eigener Beitrag zum Thema Scham im Beruf und wie ich ihre Weisheit als Wegweiser nutze.
Meine Artikel zu anderen Blogparaden
- ➡️ Mehr Raum fürs Bloggen! … weil es mich glücklich macht: Mein Auftakt zum Blogparaden-Sommer: Anette Schade, Expertin für gesundes Stressmanagement und Burnoutprävention fragt «Wofür nimmst du dir (wieder) Raum – und was darf dafür gehen?»
- ➡️ 3 Gewürze, die ich liebe: Exotische Trilogie, die mich besänftigt: Unwiderstehlicher Blogparaden-Aufruf von Daniela Beer, Gewürzkennerin und Teeliebhaberin: «Meine drei Lieblingsgewürze und wo ich sie einsetze». Hier stelle ich meine Top3 vor.
- ➡️ Sommercheck 2026 Blog und Webseite für die Blogparade «Hinter den Kulissen selbstständiger Frauen» von Linda Kunze, Expertin für leises Marketing und Buchautorin.
- ➡️ RIP oder Reanimation? (Nicht-)Handeln auf dem Projektfriedhof als Beitrag zur Blogparade «Zeige deinen Projektfriedhof» von Alexandra Bohlmann, Organisationsmentorin für kreative Chaotinnen.
- ➡️ Mehr vom Leben mit allen Sinnen: 3 Jahre, 300+ Momente – warum #8sammeln mehr als Achtsamkeit ist zum 3-jährigen Geburtstag von #8Sammeln zur Blogparade «Warum und wann ich mit dem Bloggen angefangen habe» von Birgit Lorz.
Jetzt bist du dran!
Unten im Kommentar ⤵️ kannst du den Link zu deinem Beitrag hinterlassen oder auch, was dir gerade durch den Kopf geht.
Was hindert dich daran, peinliche Momente zu benennen? Was denkst du über Menschen, die das öffentlich tun? Welche Wirkung hat das Teilen von unangenehmen Gefühlen und was daran findest du (nicht) hilfreich? Ich bin gespannt darauf, wie du das erlebst.







Jennifer Dillmann
Hallo Susanne,
danke für Deine Blogparade. Mir kam sofort eine Szene in den Sinn von meiner ersten Stelle in einer psychosomatischen Klinik. Da sie noch so präsent ist, zeigt wie sehr sie mich damals getroffen hat.
https://blog.psychotherapie-dillmann.de/da-stieg-mir-die-schamesrote-ins-gesicht/
Susanne Wagner
Hallo Jennifer
Herzlichen Dank für deinen Beitrag zu meiner Blogparade. Schon eindrücklich, wie lange so ein Erlebnis nachwirkt. Toll, wie du damit umgegangen bist und es selbst in die Hand genommen hast, zu dir und deiner «Schwäche» zu stehen!
Gruss
Susanne
Susanne Wagner Atemsinn
Hier kommt der erste Beitrag zu meiner Blogparade 2026 – von mir selbst.
Ich habe das Experiment gewagt und eine Liste geschrieben, welche peinlichen Momente ich als Atemtherapeutin, Dozentin und Bloggerin erleb(t)e.
https://atemsinn.ch/persoenliches/blogparade-peinlich-100-dinge/
Die 100 waren fast schneller voll, als ich tippen konnte. Dann schaute ich, was aus den einzelnen Situationen entstanden war. Wie war ich mit dem unangenehmen Gefühl in der Situation umgegangen? Es überrascht mich, welche Kraft in der Verwandlung steckt!
Ich bin gespannt darauf, was DU zu meinem Thema zu sagen hast und freue mich auf deinen Blogartikel!
Herzlich
Susanne