Mein Bilderhaufen vom Februar (Im Januar traf es einen intensiven Tag mit vielen Begegnungen und Erlebnissen: Weltliteratur abreissen, zwischen Nach- und Vorbereitung in den Fluss steigen und einen Esel grüssen). Im Februar reiche ich das 12 von 12 wieder einmal nach – der vergangene Donnerstag war ein Tag der inneren Einkehr, des Regens und mit oft geschlossenen Augen (jedenfalls gefühlt).
- Die Vorhänge öffnen – öffnen sich die Augen damit auch? Wir werden sehen.
- Ich sehe diese Einladung zum Geburtstag in meinem Postfach und rätsle mit roten Punkten am Sinn der Lebensjahre.
- Der Kalenderspruch zum Tag: «Wie kann man seinen Feind lieben? Dazu gibt es nur einen Weg: ihn zu verstehen.» Ich frage mich: Wie weiss ich überhaupt, wer mein Feind ist? Bin ich es selbst?
- Das Tischtuch ist immer noch da, obwohl es längst einen Nachfolger hat. Meine Kamera fängt die Eule mit den geschlossenen Augen ein, obwohl ich das nicht beabsichtigt hatte.
- Guilty pleasure #01: Schwarzer Kaffee mit Gewürzen.
[Guilty pleasure, dt. «schuldige Freude», Laster: Etwas, das ich immer wieder tue, weil es mir Freude bereitet, worüber ich mich aber nicht definieren möchte, weil es daran etwas gibt, das bei mir «Eigentlich möchte ich das nicht/weniger tun» auslöst.] - Ein Blick in den strömenden Regen und den trostlos und verwahrlost aussehenden Garten hinter dem Haus. Dieses Paradies ist sowieso dem Tod geweiht – bald kommen Baustellen …
- Wieder einmal ein Update … das Rädchen dreht sich und dreht sich und dreht sich … auch bei 100% abgeschlossen gibt es offensichtlich noch minutenlang etwas zu erledigen.
- Nehme ich mir lieber ein Beispiel an meinem Kater Kuala, der sich mit dem Sofa verbündet hat und mich ruft. Guilty pleasure #02: Mittagsschlaf
- Guilty pleasure #03: Koreanische Serien … gerade eine neue entdeckt, in der mein Lieblingsschauspieler mitspielt. 이 사랑 통역 되나요? = Can this love be translated?
- Guilty pleasure #04: Am helllichten (Regen-)tag Podcast hören. Besonders gerne: Ruhepol von Theresa Ackermann. Hier geht’s zur Folge vom 12. Februar 2026: Wie echte Veränderung entsteht ↗️
- Am Ende des Tages schalte ich den Strom aus. Wenn das so einfach wäre mit mir selbst! Oft bin ich «Unter Strom» und würde gerne den Stecker ziehen. Oder es wäre praktisch, einfach einen Knopf drücken zu können, und dann läuft die Kiste. Nun ja, ich bin ja keine Maschine, sondern ein Mensch (und möchte das auch bleiben 😉)
- Der Kalender schickt mich mit einem Spruch ins Bett, den ich schon ein paar Mal während des Tages gelesen habe und mir immer noch keinen Reim darauf machen kann. «Wir spielen Leben / Ich spiele du / Still / Spielen wir? / Leben wir?» Die Antworten kommen vielleicht im Traum …
Was hast du am 12. Februar 2026 erlebt? Wo kreuzen sich unsere Erfahrungen und wo gehen sie komplett auseinander? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar ⤵












12 von 12 ist ein Blogartikel-Format: Am 12. des Monats macht man durch den Tag viele Fotos, abends werden 12 Bilder ausgewählt und veröffentlicht. Wer selbst einen Blog hat, kann mitmachen und auf dem Blog von Caro «Draussen nur Kännchen» ↗, die diese Tradition am Laufen hält, auf die eigenen Beiträge verlinken.








