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Kalenderblatt-Briefchen 2024 für Upcycling, Mikro­­pausen und mehr Kontakt mit allen Sinnen [366-Tage-Challenge]

Selfie von Susanne vor dem Original-Leitspruch-Kalender, der noch unangetastet ist

Mein Briefpapier für diese Challenge kommt täglich vom Original-Leitspruchkalender 2024 und gibt mir max. eine A4-Seite Platz für eine handgeschriebene Nachricht.

Warum tue ich das? Freude am Schreiben und an Schneckenpost, Dankbarkeit, Experimentierlust und Zurückgeben an mein soziales Netz.

  • Endlich Post von mir: Heuer habe ich es nicht geschafft, Neujahrskarten zu schreiben, würde mich aber gerne öfters handschriftlich melden. Also mache ich das 2024 Tag für Tag bei allen, denen ich schon lange etwas schreiben oder schicken wollte. 👣
  • Upcycling: Die Sprüche sind zu schade fürs Altpapier und sie zu sammeln und irgendwann dann doch kollektiv zu entsorgen, belastet mich. ♾
  • In Beziehung bleiben: Es ist wichtig, nicht aufzuschieben, was ich (mit-)teilen möchte und die Seelenfäden der Beziehungen zu den Menschen in meinem Leben sorgfältig zu behandeln.
  • Schneckenpost für alle Sinne: Jeden Tag connecten sich viele von uns virtuell. Immer ist da der Bildschirm die Grenze zum anderen Ich. Meine Nachricht reist langsam und erreicht hoffentlich dein Herz. Bonus: Der Spruch schenkt eine Mikropause.
  • Meine und deine Freude: Ich investiere jeden Tag einen Franken und ein paar Minuten Zeit in diese Beziehungen und Herzenskontakte. Keine Ausreden: Anstatt Briefmarke kann ich per TWINT und via Post-App die Frankatur bezahlen. Wann hast du zum letzten Mal jemandem geschrieben?

366-Tage-Challenge-Doku: Damit ich den Überblick nicht verliere. Die Sprüche schicke ich zwar fort, sie bleiben mir aber hier erhalten. Geteilte Freude ist doppelte Freude! Das ist meine erste 366-Tage-Challenge 😉, 2015-2016 habe ich eine 365-Tage-Challenge auf meinem ersten WordPressblog veröffentlicht. (Diese Beiträge sind nicht mehr online.) Ich weiss also, dass das geht und freue mich darauf!

Ziel: Jedes Kalenderblatt verschicke ich mit einer persönlichen Nachricht, möglichst zeitnah, aber ohne Stress und Druck für mich.

Kalenderblatt-Briefchen

Wenn die Liste dann episch geworden ist: Denk dir eine Zahl zwischen 1 und 29 bis 31, hüpfe im Monat deiner Wahl zum Spruch bei deiner Zahl und lies!

März

  1. Ich würde nur an einen Gott glauben, der tanzen kann. (Friedrich Nietzsche): …

Februar

  1. Eine schwere Zeit ist wie ein dunkles Tor. Trittst du hindurch, trittst du gestärkt hervor. (Hugo von Hofmannsthal): An eine ehemalige Arbeitskollegin, die nach einer Operation wieder auf den Beinen ist.
  2. Im Menschen gibt es nichts Gutes außer seine jungen Gefühle und seine alten Gedanken. (Joseph Joubert): Für jemanden, die heute Geburtstag hat. Ob sie mit diesem Spruch etwas anfangen kann? Ich werde es hoffentlich hören.
  3. Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose. (Gertrude Stein): Endlich ein Dankeschön nach Schweden für Weihnachtsgrüsse 2023.
  4. Wer ablehnt, empfindet keinen Verzicht. (Michael Rumpf): …
  5. Wir können nicht ändern, wenn wir es nicht akzeptieren. (C.G. Jung): An meine Lehrtherapeutin und Dozentin im Basislehrgang Prozessarbeit.
  6. Ein aufrichtiges Kompliment ist ein gesprochenes Geschenk. (Peter Alexander): An eine alte Freundin, die bei jedem Essen so wertschätzend kaut, dass es nicht nötig ist, den erlebten Genuss in ein Kompliment zu formulieren.
  7. Das gefährlichste Möbelstück ist die «lange Bank» und das gefährlichste Instrument die «alte Leier». (Abraham a Sancta Clara): Einer Arbeitskollegin, die beide Instrumente kennt.
  8. Die Zukunft ist der Raum unserer Möglichkeiten, der Raum unserer Freiheit. (Carl Jaspers): …
  9. Tugend ist, die Menschen zu lieben, Weisheit, sie zu verstehen. (Konfuzius): An eine alte Freundin aus dem Sinologiestudium, wo wir lernten, dass Tugend nicht unbedingt die passende Übersetzung ist an dieser Stelle.
  10. Blosses Schweigen ist als Anerkennung, Ermutigung und Lob wirklich zu wenig. (Erwin Ringel): …
  11. Nur der Clown stellt den Zirkus in Frage. (Heiner Müller): …
  12. Es kann keine Verteidigung der Menschenrechte ohne die Verteidigung jedes einzelnen, schutzbedürftigen Menschen geben. (Jelena Bonner): …
  13. Lebenserfahrung ist die Summe der Fehler, die man glücklicherweise macht. (Jules Ruomains): …
  14. Düfte sind die Gefühle der Blumen. (Heinrich Heine): …
  15. Kein Aber lässt sich ein Jedoch gefallen. (Elazar Benyoëtz): …
  16. Mit der Wahrheit muss man es nicht genau nehmen. Mit der Lüge schon. (Sigmar Schollak): …
  17. Humor ist gesunder Menschenverstand, tanzend. (Autor:in unbekannt): …
  18. Menschen mit Phantasie langweilen sich nie. (Jakob Bosshard): …
  19. Wer «Nein» sagen will, soll sich kein «Ja» abringen lassen. (Herbert Fensterheim): …
  20. Ausreden helfen über manche Unebenheit, aber nicht auf den Berg. (Peter Feichtinger): …
  21. Die Zeit rückt fort und in ihr Gesinnungen, Meinungen, Vorurteile und Liebhabereien. (Johann Wolfgang von Goethe): …
  22. Wenn wir nicht scheitern dürfen, können wir nicht forschen wollen. (Stefan Brotbeck): …
  23. Erst im Unglück weiß man wahrhaft, wer man ist. (Stefan Zweig): …
  24. Wissen ohne Ordnung ist Hausrat auf einem Leiterwagen. (Jacob Lorenz): …
  25. Intoleranz: sich selbst zum Maßstab nehmen. (Elisabeth Schöffl-Pöll): …
  26. Denke gegen den Strich, aber beachte ihn. (Norbert Stoffel): …
  27. Gefühle sind Sprungbretter im Hindernilauf des Denkens. (Leo Lohberger): …
  28. Wenige Dinge auf Erden sind schwerer zu ertragen, als die stumme Mahnung, die von einem guten Beispiel ausgeht. (Mark Twain): …
  29. Kein Geschenk ist kostbarer als ein guter Rat. (Erasmus von Rotterdam): …

Januar

  1. Was macht die Zeit, wenn sie vergeht? (Albert Einstein): An Agathe Löliger Ursenbacher von Ateminstitut Schweiz, Bern. Sie hat mir den Kalender geschenkt, mehr darüber berichte ich in meinem Jahresrückblick 2023. Der Spruch passt gut zu meinem Motto für das neue Jahr: Noch bin ich da.
  2. Der hoffnungsvollste Fang ist der Anfang. (Manfred Hinrich): An mein Gottemeitli, die mich zu Weihnachten mit einem selbst gemachten Geschenk überrascht hat.
  3. The well-being of the individual is anchored in the well-being of the whole. [Das Wohlergehen des Einzelnen ist verankert im Wohlergehen aller.] (Helen Keller): An meine beiden Bekannten in Schinznach-Dorf, um mich für das inspirierende Neujahrsmail und meinen Anteil am köstlichen, selbst gebackenen Birebrot zu bedanken.
  4. Es ist nett, wichtig zu sein. Aber es ist wichtiger, nett zu sein. (Roger Federer): Der Spruch fliegt nach Männedorf, wo ich oft mit Facts zu Roger verblüfft wurde. Ich sage meiner Atemtherapie-Mentorin Ursula Schwendimann u.a. danke für ihre Prognose 2024 zum Atembewusstsein.
  5. Wer die Welt in Ordnung bringen will, gehe zuerst dreimal durchs eigene Haus. (Sprichwort aus Asien): Lange vor Weihnachten wollte ich einer Atemfreundin ein Lesezeichen (und ein Lebenszeichen 😉) schicken. Nun geht es endlich auf die Post, mit ein paar Zeilen dazu.
  6. Der Sinn des Lebens ist mehr als das Leben selbst. (Stefan Zweig): An einen Freund der Familie, der uns zu den Festtagen selbstgemachte Weihnachtsguetzli schenkte.
  7. Wer Ballast abwirft, kann Neues aufnehmen. (Leo Lohberger): An meine Atem-Mentorin im Nachbardorf, um mich endlich für ihre Weihnachtsgrüsse zu bedanken, besser spät als nie?
  8. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit. (Marie von Ebner-Eschenbach): Oh entsorgungswütiger Mitbewohner, der diesen Spruch in Schall und Rauch verwandelt hat … niemandem kann ich dieses Blatt schicken.
  9. Wer keinen Mut hat, seine Schwächen zu bekennen, wird auch keine Furcht haben, seine Stärken zu missbrauchen. (André Brie): Siehe Nr. 8 – ich war zwei Tage nicht zu Hause 🙈 Die Challenge gebe ich deswegen nicht auf!
  10. Wir verlangen manchmal so sehr, Engel zu sein, dass wir darüber vergessen, gute Menschen zu sein. (Franz von Assisi): An meine eine liebe beste Freundin, die mich heute spontan angerufen hat.
  11. Ärger ist wohl jene Energie, die noch nicht den richtigen Kanal gefunden hat. (Florida Scott-Maxwell): An die Atemfreundin, mit der ich heute über diesen Spruch geredet und mit der ich zufällig?! meine erste vegane Pizza gegessen habe.
  12. Achtung! Der innere Schweinehund ist auch ein Schlaufuchs (Ernst Ferstl): An eine angehende Atemtherapeutin, die sich mutig traut, mit ihrer neuen Berufung in die Welt hinauszutreten, wie ich durch ihren Flyer auf LinkedIn mitbekommen habe.
  13. Das Wichtigste bei Unzufriedenheit ist Handeln. (Fredelle Maynard): An eine selbstwirksam handelnde Frau, die Veränderung tatkräftig in ihr Leben einlädt.
  14. Das Leben hat kein Geländer. (Hermann Bahr): An eine Atemfreundin, die zum Glück trotz Lebensturbulenzen kein Geländer braucht, weil sie den Atem hat.
  15. Ich habe eine große Verantwortung, weil ich es mir leisten kann, ehrlich zu sein. (May Sarton): …
  16. Es gibt vielerlei Lärme, aber er gibt nur eine Stille. (Kurt Tucholsky): An eine Atemfreundin, die Expertin für das Nichts ist.
  17. Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus werden wird. (Matthias Claudius): An die Präsidentin des Atemfachverband Schweiz AFS, Barbara Spahni, bei der ich mich noch nicht für die handgeschriebene Weihnachtskarte bedankt habe.
  18. Unsere Toleranz wird getestet, wenn wir in der Mehrheit sind. Unser Mut wird getestet, wenn wir in der Minderheit sind (Ralph W. Sockman): An eine Frau, die mutig ihre Stimme erhebt und sich gleichzeitig in Toleranz übt. Es ist ein Prozess 😉
  19. Hinweg mit allem Weh und Ach, hinweg mit allem Leid! Wir selbst sind Glück und Ungemach, wir selber sind die Zeit. (August Hoffmann von Fallersleben): An eine Atemfreundin und Prozessarbeit-Verbündete.
  20. Bevor du etwas annimmst: Versuch’s mit fragen! (Graffito): An eine Frau, deren Arbeit und Engagement ich bewundere.
  21. Wer nichts wagen will, riskiert alles. (Manfred Rommel): An meinen einen Bruder.
  22. Wie viel Selbstberuhigung brauchen wir täglich, um uns in einem erträglichen Gleichgewicht zu halten? (Martin Liechti): Für eine Frau, die ein Buch über ihr aufregendes Leben geschrieben hat.
  23. Mit Menschen, die nicht beenden können, kann man auch nichts anfangen. (Jürgen Werner): …
  24. Jeder, der das wirklich tut, wozu er fähig ist, ist ein Held. (Hermann Hesse): Für einen Arbeitskollegen, der schon immer gerne ein Held sein wollte.
  25. Erst ziemlich spät im Leben entdeckte ich, wie leicht es ist «Ich weiss nicht» zu sagen. (William Somerset Maugham): …
  26. Wer nimmt sich denn Zeit, nach dem eigenen Ich zu fragen? (Friedrich Nietzsche): …
  27. Neues schaffen heißt Widerstand leisten. Widerstand leisten heißt Neues schaffen. (Stéphane Hessel): Für eine Atemfreundin und -kollegin, die bald ihre Ausbildung abschliesst und ihre Praxis aufbaut. Ich bin schon sehr gespannt auf ihren Blog!
  28. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist Arbeit. (Else Pannek): Für eine Arbeitskollegin, die heute ihren Geburtstag feiert.
  29. Es wird kein böses Erwachen geben. Der Schlaf ist zu tief. (Maximilian Zander): …
  30. Ich bin dankbar für die schärfste Kritik, solange sie nur sachlich bleibt. (Otto von Bismarck): …
  31. Stift für Aphoristiker: Nach zehn Wörtern geht ihm die Tinte (Beat Rink): …

Jetzt bist du dran!

Was ist dir beim Lesen der Sprüche durch den Kopf gegangen? Klingt einer besonders bei dir an? Welche Nummer und warum? Das möchte ich hören.

Zum Mitschreiben

Wann hast du zum letzten Mal jemandem geschrieben und aus welchem Anlass? Erzähle uns davon im Kommentar unten an der Seite.

Vielleicht hast du jetzt Lust bekommen, selbst den Stift in die Hand zu nehmen und dich per Schneckenpost bei jemandem zu melden. Viel Vergnügen!

Mit allen Sinnen ist das Leben doch einfach reicher und farbiger. Der Bildschirm stellt den Atem ab: Hol dir deine Sinne zurück mit einer Mikropause, jetzt, einfach kurz abschalten vor dem Bildschirm:

Wecke deinen Atemsinn
mit einer Zufallsmikropause 🥱

  • Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch
    • als ganzer Mensch
    • immer wieder neu
    • mit allen Sinnen

    … damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Hier entlang zum Mikropausengenerator

Das hat dir gefallen? Schick es jetzt jemandem!

  • Eine wunderschöne Idee, liebe Susanne. Ich bin immer wieder berührt, wenn ich eine handgeschriebene Botschaft erhalte. Es ist für mich, als ob mein Herz einen kleinen, direkten Einblick in die Persönlichkeit und die emotionale Befindlichkeit des Absenders erhält.
    Meine diesjährigen Neujahrsgrüsse erfolgten deshalb ganz bewusst wieder mal handschriftlich. Für mich als Schnell-Tastatur-Schreiberin eine Übung in Achtsamkeit und Präsenz 🤭
    Atmende Herz-Grüsse aus der Zentralschweiz
    Eveline

    • A
      Susanne von Atemhaus Wagner

      Liebe Eveline, ja gell, die Handschrift hat einfach eine persönliche Energie, ich schätze das auch sehr. Ein Kalenderblatt wird im Laufe des Jahres sicher zu dir fliegen, ich warte auf den passenden Spruch! Herzlich, Susanne

  • Eine sensationelle gute Idee. Die nehme ich mir mal mit für 2025. Tausend Dank und liebe Grüße

    • A
      Susanne von Atemhaus Wagner

      Bin gespannt, was du mit der Idee noch alles bewirken wirst! Lass dann hören …

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