Lebendig mit allen Sinnen

Ich steige aus Social Media aus und bleibe trotzdem bei LinkedIn

Tablet, auf dem Foto zu sehen ist, wie Susanne ein Buch liest

Ich bin eine Social-Media-Aussteigerin: Ich halte es im Kopf nicht aus und gehe deshalb weg von Facebook, Instagram und Tiktok. Sowieso, Meta nervt! MEINE NERVEN … ein Dauerthema und ich brauche nicht noch mehr, was mich aus der Haut fahren lässt, einfach so im Alltag.

Ich treffe eine Entscheidung, ganz für mich und damit es mir gut geht und ich mich wohlfühle im Leben. Genau! Also verabschiede ich mich von meinen Social Media Profilen und freue mich an und mit allen Menschen, die das auch getan haben oder beabsichtigen.

Ein paar harte Brocken gilt es zu zerkauen, aber Schritt für Schritt werde ich sie los, die Datenkraken und Endlos-Scrollfallen, die Bildschirmverführer und Zombiemacher. Und doch: So konsequent bin ich nicht. Ich befreie mich sogar aus den Fesseln von WhatsApp, nur LinkedIn lässt mich nicht los und ich entscheide: Ok, dann bleiben wir vernetzt – einfach zu meinen Bedingungen!


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Wie ich dazu kam, Social Media den Rücken zu kehren

Die ersten Ausstiegsschritte

MEINE NERVEN! Ich halte das im Kopf nicht aus und muss trotzdem alles ausprobieren. Deshalb hatte ich auf vielen Plattformen ein Profil und auch immer wieder «guten Zeiten» damit. Deshalb freute es mich besonders, die Schritte meines Abschied jeweils ausführlich zu verbloggen:

Ein harter Brocken steht noch bevor. Mein Abgang von WhatsApp ist endlich in greifbare Nähe gerückt. So oft hatte ich das schon gedacht, und es dann doch nicht getan. 🙈

Jetzt sage ich mir: Ich mache es einfach! Getreu zu meinem Jahresmotto 2025: Atemhaus Wagner 2025: Mein Motto «Was, wenn das einfach wäre?» und was das für mich bedeutet. Im August, in meinen Sommerferien, werde ich mein WhatsApp-Profil löschen. Natürlich erst, nachdem ich wichtige Menschen darüber informiert habe und mit einem pompösen Auf-Nimmer-Wiederhören-Beitrag.

Selbst dann wird meine Todo-Liste der Abschiede von Social Media noch nicht abgearbeitet sein. Mein Pinterest-Profil schimmelt noch vor sich hin und wartet auf den virtuellen Besen, mit dem es in den nächsten Monaten ebenfalls weggewischt werden soll. Selbstverständlich mit Ruhm und Ehren und einem eigenen Blogbeitrag dazu.

Schwere Entscheidungen und einfache Lösung

Dann quälen noch ein paar Fragen wie: Gehört das Google Unternehmensprofil nicht auch zu den Social Media-Plattformen und muss ich da nun auch weg? Ja, ich will weg von Social Media und ich vermisse keine Sekunde den verpassten Feed. Im Gegenteil!

Auch von LinkedIn wollte ich mich verabschieden, wusste bereits im Voraus, dass mir das schwerfallen würde. Mein Netzwerk mit fast 1000 Kontakten. Die wertschätzenden Kommentare zu meinen Blogparaden, besonders zu #8Sammeln. Menschen, denen ich in meinem Alltag nicht unbedingt begegne, den Austausch über meine Herzensthemen mit ihnen aber sehr geniesse.

Und dann habe ich JA gesagt dazu, in Zukunft das Ateminstitut Schweiz in Bern weiterzuführen. Ich habe JA gesagt – und folge dem roten Faden meines Lebens zu meiner Vision. Auf LinkedIn stiess ich auf einen vor Jahrzehnten (wahrscheinlich automatisch) erstelltes Unternehmensprofil, bei dem keine einzige Information stimmte. Diese wenigstens richtigstellen, bis die Löschung durch war.

Oder doch nicht löschen und etwas aufbauen mit meinem Netzwerk? Plötzlich packte es mich und ich beschloss: Ich mache meine Regeln selbst. Ich steige aus Social Media aus und erlaube mir, bei LinkedIn zu bleiben und dort mit dem Ateminstitut Schweiz mein Netzwerk zu pflegen und zu vertiefen.

Was mich nervt an Social Media

Social Media macht mich (wie alle Menschen) zum Bildschirm-Zombie:

  • «Nur kurz schauen» endet (wenn überhaupt) eine Stunde später
  • was hat es mir inhaltlich gebracht? Nichts!
  • Mit den Kontakten, die ich habe, bin ich nicht in einer tiefen Beziehung
  • Ich gebe Informationen preis, die genutzt werden, um mich dann als Ziel für Werbung zu missbrauchen
  • Mein Nervensystem dreht durch
  • Meine Gelenke schmerzen
  • Ich schlafe später, schlechter, zu wenig
  • Ich lebe nicht im echten Leben
  • Ich werde leer, traurig und resigniert und verliere meine Zuversicht in Selbstwirksamkeit
  • Ich fühle mich einsam, obwohl ich Hunderte von «Freunden» habe
  • Meine Laune steht und fällt mir der Anzahl Likes oder Kommentare
  • Ich sehe ständig, was andere alles geschafft haben, kaufen oder können und komme mir als langweilige Versagerin vor

Ganz ehrlich: LinkedIn ist nicht wirklich anders. Es geht darum, dass ich einen für mich passenden Umgang damit finde, wie ich nicht zu sehr in die virtuelle Welt hineingezogen werde. Daneben trotzdem das nutzen, wofür ich mein Profil stehen lasse bzw. für das Ateminstitut Schweiz ein Profil unterhalte und pflegen will.

Warum ich trotzdem auf LinkedIn bleibe

Nein sagen und wissen, warum

Ich muss nicht alles machen. Ich habe vieles ausprobiert und dann beschlossen: Nein. Nichts für mich. Dabei habe ich viel Zeit, Gehirnschmalz und oft auch Herzblut investiert. Was hat es mir gebracht? Wenn ich da komplett ehrlich bin zu mir selbst, sieht es so aus:

  • Neue Klientinnen für meine Atempraxis: Von Social-Media-Plattformen – keine (jedenfalls nicht direkt zurückverfolgbar). Man findet mich übers Internet oder auf Weiterempfehlung.
  • Teilnehmende für Atemkurse: Direkt keine. Online nutzte ich Facebook, doch ich würde sagen, die Menschen dort kannten mich bereits von sonst wo. Wer bucht, kennt mich und hat meinen Kurs auf einer einschlägigen Plattform der Branche gefunden.
  • Traffic auf meinen Blog: Wenn ich die Zahlen anschaute, waren die Trafficbringer kaum bei Facebook & Co. zu finden. Von Pinterest stammte der höchste Anteil derer (einer verschwindend kleinen Anzahl!), die sich auf meinen Blog verirrten.
  • Teilnehmende für Blogparaden: Auch das – vernachlässigbar! Kommentare auf meinem Blog kamen nicht dadurch zustande, dass jemand aus einer Social-Media-Plattform ins Atemblog-Universum hüpfte, sondern von Blogparadenverzeichnissen oder aus meinem Netzwerk und seiner Erweiterung.

Genau: Mein Netzwerk und seine Erweiterung schätze ich sehr, auch online. Deshalb bleibe ich auf LinkedIn und werde auch in Zukunft LinkedIn nutzen, um Atemblog-Aktivitäten mit meinen Kontakten zu verbinden.

Ja sagen und wissen, wie!

Für mich habe ich beschlossen, wie ich eine Plattform wie LinkedIn trotzdem nutzen will. Möglichst nervenschonend nämlich. Das habe ich mir in den letzten Jahren in eigener Erfahrung im «Learning by doing» erarbeitet. Es ist simpel, aber nicht immer einfach. Ich fange halt wieder von vorne an, wenns mal schief gegangen ist: 😉

Meine 5 nervenschonenden Regeln

  • Nutzung nur am Desktop-PC. Niemals auf dem Smartphone.
  • Kein Scrollen im Feed. KEIN SCROLLEN IM FEED!
  • Nur vernetzen mit Menschen und Unternehmen, die ich kenne und deren Arbeit ich schätze
  • Wenn ich kommentiere, habe ich echt etwas zu sagen
  • Beiträge nach Lust und Laune oder in ganz sporadisch regelmässigen Abständen

Und ich weiss: Ich kann mich jederzeit anders entscheiden und auch LinkedIn Tschüss sagen. Mit meinen 5 nervenschonenenden Regeln sollte ich aber zurechtkommen und für alle Beteiligten den besten Deal anbieten können. 😉

Wie JA und NEIN meine Zukunft erschaffen

Ja zum Atemblog!

Der Atemblog ist und bleibt mein Universum: Hier erhebe ich meine Stimme, hier fördere ich Austausch und Kontakt zu meinen Herzensthemen. Hier zeige ich auch meine Entwicklung auf und lasse dich teilhaben an meinem Weg. Willst du mit mir in Kontakt treten, gibt es je nach Anliegen unterschiedliche Möglichkeiten: Kontakt aufnehmen.

Für die Zukunft wünsche ich mir ein cooles Netzwerk auf LinkedIn für mich und das Ateminstitut Schweiz. Folge uns jetzt!

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Ein weiterer Content-Traum von mir ist, endlich einen Podcast zu starten. Das Konzept steht, die Ideen sind umsetzungsstartklar, ich warte noch auf den besten Moment zum Loslegen!

10 Dinge, die ich nicht mehr tue

Bevor ich etwas Neues in die Zukunft tragen kann, gibt es einige Dinge, die ich nicht mehr tun werde. Ein grosses Ja bedeutet auch, viele Male nein zu sagen zu kleinen Sachen. In so einer Umbruchphase bin ich in den nächsten Jahren. Manches geht zu Ende, anderes startet. Mittendrin bin ich und sage mir: Ja, gern! Und nicht auf Kosten meiner Nerven! Deshalb teile ich in der nächsten Blogparade im August mit dir, was geht und was stattdessen kommt.

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Atemfluss
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Dehne staunend deine Schlüssel­beine ⏳ in deinem Tempo.

Mikropause 157’106 von 531’441.

Mikropause des Tages am 29.08.2025

 

Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch

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… damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Mehr Mikropausen
  • Liebe Susanne, ich bin auch vor einer Weile aus genau den gleichen Gründen aus Meta ausgestiegen und habe es nicht bereut. Seitdem habe ich meinen Blog per Plugin ans Fediverse angebunden und mich über ein Blogforum vernetzt.

    Und während mir das Teilen meiner Blogposts auf Insta und Facebook nahezu Null gebracht hat, bekomme ich inzwischen interessierte und interessante Kommentare. Das hätte ich wohl auch vorher haben können, aber ich sehe das alles als wichtige Lernerfahrung.

    Wichtig ist auch für mich: Das Ja zu meinen Bedingungen. Nicht vor den Social-Media-Karren spannen lassen, sondern mit den Menschen in Verbindung gehen, die wirklich wichtig und bereichernd für mich sind. Und für die auch ich bereichernd sein kann.

    Diese Netzwerke sind ja alle der Aufmerksamkeitsökonomie unterworfen und ich merke selbst, wie ich mir meine Zeit einteilen muss und wie begrenzt die Zahl der Blogbeiträge ist, die ich lesen kann. Quasi alle wollen gehört und gesehen werden und kaum jemand hat noch die Zeit, wirklich gründlich hinzusehen, weil wir so mit Herumwedeln beschäftigt sind.

    Ich wünsche dir, dass das so läuft, wie du es dir denkst!
    Liebe Grüße
    Angela

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