3 Gewürze, die ich liebe: Exotische Trilogie, die mich besänftigt

Porträt Susanne, lachend, mit Titel: 3 Gewürze, die ich liebe

Kaum hatte ich diesen Blogparaden-Aufruf gelesen, waren meine Sinne aktiviert. Unwiderstehlich! Also mache ich mit. Meine drei Lieblingsgewürze und wo ich sie einsetze ↗️, fragt Daniela Beer in ihrer Blogparade. Daniela ist Gewürzkennerin und Teeliebhaberin.

Die Sinne spielen auf dem Atemblog eine wichtige Rolle, ja sie haben seit langem eine eigene Kategorie ➡️ Sinne und seit 2023 eine monatliche Mini-Blogparade ➡️ Mehr vom Leben haben: Anleitung zum #8sammeln.

Hier sind sie, meine Top 3 der Gewürze, die mir immer wieder Freude bereiten und mich mit dem Hier und Jetzt verbinden über meine Nase, meine Körperempfindung und den Gefühlen, die bei mir mit diesen Gewürzen verknüpft sind.

Inhalte auf einen Blick

Meine 3 Lieblingsgewürze

Mutschgetnuss [Muskatnuss]

Ja, diese Nuss fasziniert mich schon seit Kindheit. Als Teenie versuchte ich mich sogar einmal daran, ihre halluzinogenen Qualitäten zu aktivieren, was (zum Glück?) misslang.

Heute schätze ich die harte Nuss an Randen [rote Beete], Kartoffeln (besonders dem Härdöpfelstock [Kartoffelstock]!) oder Blumenkohl. Im Kaffee gerne zusammen mit den andern zwei, die noch folgen.

Das mag langweilig klingen, ist jedoch eine Konstante in meinem Leben, die mich immer wieder wärmt und belebt und ich möchte sie nicht missen!

Mehr zur Muskatnuss ↗️ (Wikipedia)

Kurkuma

Kurkuma lernte ich erst später kennen. Ich erinnere mich gar nicht mehr daran. Das erste Mal war es vielleicht sogar nur als (absichtliches) Färbemittel in mein Leben getreten. Kurkuma heisst schliesslich ja auch «Gelbwurz».

Später lockten warme Milchgetränke oder Joghurt mit Kurkumaverführungen. Sogar auf dem Atemblog gibt es ein Rezept dazu, es stammt aus dem Mikropausen-Adventskalender und wurde von der Ernährungsfachfrau Susanne Döring beigesteuert: Goldene Milch • Mikropause mit Susanne Döring.

Dieses «Wohlfühlgetränk» fand seinen Weg aufgrund seiner wärmenden, entzündungshemmenden und reinigenden Wirkungen in den Adventskalender. Die goldene Farbe kommt durch das Kurkuma zustande. Ich mag seine bittere Note.

Mehr zu Kurkuma ↗️ (Wikipedia)

Zimmet [Zimt]

Ich liebe Äpfel. Sobald ich das schreibe, schmecke ich den Zimt. Am liebsten auf dem warmen Apfelkuchen oder im Porridge mit Äpfeln.

Zimtstangen gab es bereits in meiner Kindheit. Wir kochten sie mit Rotwein und Zwetschen, das gab ein feines Dessert oder Parfait.

Beim Zimt merke ich jeweils sofort, wie er meine Nerven beruhigt. Vielleicht ist es wegen der heimeligen Erinnerungen, vielleicht hat er auch für andere diese Qualität. Oder liegt es an den Zimtschnecken, den schwedischen Kanellbullar ↗️?

Mehr zu Zimt ↗️ (Wikipedia)

Geschmacksache

Die 3 Lieblinge oben sprechen zu meinem erdigen Ich. Würde ich nächste Woche wieder bei derselben Blogparade mitschreiben, hätte ich eine neue Trilogie auf Lager. Vielleicht ein Bouquet, das einheizt, statt wärmt. Oder eines, das aufwühlt, statt besänftigt.

Ich stelle fest, dass ich bei den Gewürzen eine Vorliebe für exotische Geschmäcker habe. Andererseits sind für mich Gewürze auch genau das: exotisch! Pfeffer, Safran, Kreuzkümmel …

Der Geschmackssinn hat auf dem Atemblog bereits 2021 einen Platz gefunden. In einer Mikropausen-Serie fragte ich: ➡️ Hast du einen Geschmack 👅 für das, was dir guttut? Es ging um die Zunge, die auch bei den Atemübungen eine wichtige Rolle spielt: ➡️ Zunge umschlagen: Eine Atemübung, mit der du dich unauffällig beruhigst.

Jetzt bist du dran!

Welches Gewürz lässt bei dir «das Wasser im Mund zusammenlaufen»? Erzähl uns gerne unten im Kommentar ⤵️ davon, welche Gewürze dein Leben bereichern. Vielleicht hast du auch zu meiner Lieblingstrilogie eine spannende Information oder ein Erlebnis dazu, das du mit mir teilen magst? Oder mach gleich selbst bei Danielas Blogparade mit, ich bin gespannt auf deinen Artikel!


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Mehr Mikropausen
  • Zimt im Apfelmus (und vielen anderen Sachen), Muskat gehört bei mir ins Staudenselleriesüppchen.
    Ansonsten mag ich Gewürzmischungen sehr, z.B. Biryani (z.B. weisze Bohnensuppe rein), Tandori, Garam Masala oder Rojanosh (Rogan Josh) – das verwende ich alles vorwiegend für Gemüse(pfannen) gerichte. Steckrübeneintopf mit Rojanosh macht ihn genieszbar… – sind so ganz meine eigenen Rezepte (da ich von der Tafel lebe, musz ich immer aus Zufällen irgendwas machen und das kann ich gut)
    Liebe Grüsze
    Mascha

  • Liebe Susanne, Zimt verbinde ich ganz stark mit Weihnachten (obwohl ich natürlich weiss, dass er auch in anderen Jahreszeiten und nicht nur in Süssem verwendet werden kann). Und Kurkuma mag ich auch sehr, auch weil er so wunderschön sonnengelb ist, was meine Lieblingsfarbe ist. Manchmal gebe ich ihn sogar in mein Frühstücksjoghurt 😊.

Teile mit uns, was dir gerade durch den Kopf geht.

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