7 Gedanken im Juli 2026: Endlich Eselnase, endlich Sommer!

Grafik: 7-Eck in dem eine Zahl 7 und das Wort Gedanken stehen

Meine 7 Gedanken für den Juli 2026: Was passiert, wenn endlich etwas Langersehntes passiert, wie ich im Sommer angekommen bin und er bei mir und was peinliche Momente im Job für eine Relevanz bekommen haben.

Die 7 Gedanken vom Juni 2026 findest du hier: 7 Gedanken im Juni 2026: Mein Salat schaut mich an

Hier sind meine sieben Gedanken aus diesem Monat.

Alle 7 Gedanken auf einen Blick

Gedanke 1 – Eine Beobachtung:

[folgt] Lies in der Zwischenzeit, warum ich unvollständige Beiträge veröffentliche.

Gedanke 2 – Eine Erkenntnis: Es ist (Blogparaden-)Sommer!

In den letzten Wochen bin ich so richtig im Sommer angekommen. (Ja, es war auch sehr heiss, aber das meine ich nicht!)

Auf dem Velo geniesse ich die Fahrten zum Bahnhof und spüre die Luft, den Gegen- oder Rückenwind. Plötzlich schüttet es aus Kübeln und in mir jauchzt etwas.

So entdecke ich meine Liebe zum Sommer wieder.

Der Sommer hat auch noch etwas in sich, was mir grosses Vergnügen bereitet und mich einfach glücklich macht: Blogparaden!

Seit 3 Jahren bin ich mit dabei. Ich rufe eigene Blogparaden aus (siehe Gedanke 5) und ich blogge bei anderen mit. Daraus sind für den Atemblog unzählige Artikel entstanden und meine meistkommentierten Artikel sind die Blogparaden-Aufrufe der letzten Jahre.

Meine ersten 3 Beiträge für diesen Blogparaden-Sommer:

➡️ Mehr Raum fürs Bloggen! … weil es mich glücklich macht
➡️ 3 Gewürze, die ich liebe: Exotische Trilogie, die mich besänftigt
➡️ Sommercheck 2026. Blog & Webseite: Mein 456. Blogartikel

Danke an euch alle, die ihr so einladende Themen ausruft für eure Blogparaden! Es macht mir einfach riesige Freude, mitzubloggen und der Sommer wäre ohne Blogparaden nicht halb so schön für mich. 😍✍🏼🌞

Gedanke 3 – Etwas Persönliches im Klickblick: Endlich Eselnase!

🥁🥁🥁

Seit über einem Jahr steht es auf meinem ➡️ Lebenswunschzettel – nun ist es endlich passiert. 🫏👃🏼🫳🏼

Atemtherapie und prozessorientierte Beratung bei Stress, Erschöpfung und innerer Unruhe •

Ich habe eine Eselnase gestreichelt. 😊

Gedanke 4 – Ein Satz, der geblieben ist: Grenzgang mit Ausblick

An der Grenze verwandeln sich die Dinge, und neue Welten öffnen sich.

Arnold Mindell

📖 Mindell, Arnold / Mindell, Amy (1997): Das Pferd rückwärts reiten. Prozessarbeit in Theorie und Praxis. Via Petersberg: Nova.

In der Prozessarbeit ist die Grenze der Ort, wo das derzeit Bewusste and das (noch) Unbewussten stösst. Oft wachen dort schützende Figuren, z.B. Scham oder Angst. Ja nicht über die Grenze treten! Trotzdem zieht der Bereich hinter der Grenze (jedenfalls mich) magisch an.

Diese neuen Welten, die hinter der Grenze liegen, wollte ich schon immer kennenlernen. So schweift mein Blick zum Horizont und ich frage mich, was wohl dahinter ist? Deshalb liebe ich die langen Wanderungen, auf denen ich immer wieder zu einem neuen Horizont aufbreche.

Das Erlebnis des Ankommens gibt es nicht. Wenn ich beim vorher gesehenen (Ziel-)Horizont angekommen bin, sehe ich schon den nächsten vor mir. Seine Gestalt verbirgt sich, die Grenzen haben sich verschoben.

Erst beim Zurückgehen und der erneuten Betrachtung des ursprünglichen Horizonts kommt es für mich bewusst dazu: Ich war dort. Das war hinter dem Horizont. Dort bin ich über eine Grenze gegangen. Das bedeutet es jetzt für mich.

So wird meine Identität mit jedem Grenzgang um einen Aspekt bereichert. Das nennt man Integration. Was vorher unbewusst war, ist nun bewusst geworden. Durch Erfahrung. Durch mein Erleben als ganzer Mensch mit Körper, Seele und Geist.

Gedanke 5 – Etwas, das sich verändert hat: Bloggen über Unsagbares

Vor ein paar Wochen habe ich meine eigene Blogparade ausgerufen. Dieses Jahr zum Thema Scham als Ressource im Berufsalltag.

Das ist für mich neu: Über Erlebnisse reden, die mir peinlich sind. Darüber reflektiere und das unangenehme Gefühl so weit wirken lassen, bis etwas Neues entsteht: Eine Ressource! Ich staune über meine eigene Geduld zum Abwarten, bis es sich verwandelt.

Hier findest du die Anleitung zum Mitbloggen: ➡️ Blogparaden-Aufruf: Peinlich!? Scham als Ressource im Berufsalltag

Gedanke 6 – Eine Überraschung: Ich bin mir nicht einig

Ich schreibe weiter an meinem Beratungskonzept für den Abschluss in Prozessorientierter Supervision.

Ein Teil von mir möchte, dass das endlich abgeschlossen ist. Es soll einfach genügen und damit gut sein. Ich möchte Chillen und Hängen.

Ein Teil von mir hat sich festgebissen und arbeitet unermüdlich weiter, gepackt mit echtem Interesse und überwältigender Neugier.

Das berühmte Goethe-Zitat passt immer: Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.

Die Überraschung ist eigentlich keine Überraschung. Schon mein ganzes Leben lang kenne ich das von mir: Ich bin mir gerade nicht einig.

Das darf so sein. Es ist ok. Solange ich selbst an meiner Uneinigkeit bewusst beteiligt bin und mich mit einem Ort in mir verbinden kann, an dem ich weiss: Dort versammeln sich all die Teile, die sich gerade nicht (oder nie!) einig sind. Das macht mich aus und sie dürfen «geschmeidiger» werden, weil sie einen Ort haben, an dem sie Informationen austauschen können, wie Arnold Mindell sagt.

Also bin ich mit mir einig, dass ich mir nicht einig bin.

So viel innerer Frieden ist dann doch überraschend!

Gedanke 7 – Eine Frage: Endlich? Was bedeutet das?

«Endlich» ist ein spannendes Wort. Das Ende ist drin. Das Ende als eine Grenze und beide Seiten davon.

Endlich habe ich die Eselnase streicheln können. = Die Zeit ohne Eselnasenstreicheln ist zu Ende. Gleichzeitig beginnt sie sofort von Neuem.

Mein Leben ist endlich. = Mein Leben endet (irgendwann). Das Bewusstsein dafür hat mich total schockiert. Als mir die Bedeutung von Endlichkeit klar wurde, war ich jung. Hier blicke ich darauf zurück: ➡️ Ich will wissen, was ich vor mir sehe. Die Antwort meiner Mutter erschüttert mich bis auf die Knochen

Im Juli 2026 neu auf dem Atemblog

Da ich den regulären Monatsrückblick per Ende März 2026 aufgab, entfiel auf die Übersicht zu den neuen Blogartikeln. Deshalb gibt es hier die monatsaktuellen Beiträge. Alle Beiträge findest du im ➡️ Archiv

Bequem: Als Atemblog-Abonnentin bekommst du am Folgetag einer Neuveröffentlichung eine Info in dein Postfach. ➡️ Abonniere jetzt den Atemblog

Jetzt bist du dran!

Zum Mitbloggen: 7 Gedanken als Monatsritual
Anleitung und Vorlage ↗️ von Linda Kunze: Die Gedanken werden während des Monats gesammelt. «Die Reflexion passiert nicht rückblickend, sondern mitten im Leben. Jeder Monat sammelt neue Perspektiven.»

Dein Kommentar zu meinen 7 Gedanken

Wie ist das bei dir und den Gedanken? Wo bist du hängengeblieben bei meiner Sammlung oder was hat dich zum Reinträumen eingeladen? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar ⤵️ und ich lese gerne, was bei dir im Kopf kreist in den letzten Wochen.

Mini-Blogparade #8Sammeln

Mach am 8. des Monats mit bei meiner Mini-Blogparade #8Sammeln: Für alle, die mehr vom Leben haben wollen mit allen Sinnen. Für dich als Blogger:in, wenn du das Vernetzen schätzt und das Staunen liebst. Ich freue mich darauf zu lesen, wie DU die Welt erlebst!

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Wecke jetzt deinen Atemsinn mit einer Zufallsmikropause 🥱

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Mikropause des Tages am 12.07.2026

 

Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch

  • als ganzer Mensch
  • im Kontakt zu dir
  • mit allen Sinnen

… damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Mehr Mikropausen
  • Liebe Susanne,

    ich finde es immer wahnsinnig spannend sich Wortbestandteile anzuschauen und Dein letzter Gedanke hat mich deswegen zum Schmunzeln gebracht. In „endlich“ ist Ende drin und der Anfang von Neuem zugleich. Welch ein kraftvolles Wort, das uns so oft unbewusst über den Weg läuft.

Teile mit uns, was dir gerade durch den Kopf geht.

Wenn du bis jetzt noch nicht gegähnt hast, lies hier weiter: