Blogparade #8sammeln

12 von 12 im November 2023: Regentag mit Raclette und Blogparaden-Endspurt

Zum Trocknen aufgehängte Küchentücher. Titel: 12 von 12 November 2023

Mein Bilderhaufen vom November zeigt einen Regensonntag. Gemütlich bloggend, mit herzerwärmendem Mittagessen und den Vorbereitungen für die neue Woche.

  1. Wie jeden Sonntagmorgen widme ich mich dem #reflectandlearn, einem Wochenrückblicksformat auf LinkedIn, das ich sehr gerne nutze. Es gibt so viel zu sagen, dass ich ständig kürzen muss, weil ich zu viele Zeichen für den Beitrag habe. Ich sitze (noch im Pyjama) vor dem Compi und bin ganz versunken am Reflexions-Werk.
  2. Ganz im Flow hatte ich die Zeit vergessen. Zum Mittagessen bin ich eingeladen und mache mich auf den verregneten Weg. Ich schaue auf die Uhr, um abzuschätzen wie viel zu spät ich mich zu den andern dazugesellen werde. Es ist zwölf – ok, ein paar Minuten später einzutreffen, ist sicher ok. Huch ZWÖLF? Heute ist ja der zwölfte, also 12 von 12 angesagt. So entsteht das erste Foto des Tages (das kein Screenshot ist): Regennasse Strassen, wohin das Auge blickt.
  3. Ich hatte mich aus Bequemlichkeit gleich für die Gummistiefel entschieden. Vorteile: Ein paar Hundert Meter Fussmarsch sind gut zu bewältigen und ich muss meine Wollsocken nicht ausziehen. Meine Gummistiefel hatten noch nie einen Fototermin, in all den Jahren nicht, die sie mir schon treu dienen. 🙄
  4. In der Aufbruchs-Eile griff ich einfach nach dem erstbesten Schirm. Gute Wahl! Ein Nostalgie-Stück und ganz passend, um einen ehemaligen Flugzeugmechaniker zu besuchen! Der Silberglanz entspricht ganz der Farbe, die weitere Mittagsgäste ein Dach über dem Kopf boten auf ihrer Anreise, allerdings mit Mercedes-Stern auf der Haube.
  5. Die Menuwahl ist perfekt den Wetterverhältnissen angepasst: Ein feines Raclette mit den klassischen Beilagen, die sich gemäss den Geschmäckern der Anwesenden über Jahre hin bewährt haben, kommt auf den Teller. Ich geniesse es sehr, gemeinsam zu Schmausen und zu Plaudern in der kleinen Runde.
  6. Das Dessert und einen (in diesen Tagen seltenen Kaffee) genehmige ich mir zu Hause (die andern bereiten ihre Nachspeise im Racletteofen zu, eine tolle Idee!) Ich habe am Nachmittag noch so einiges vor und deshalb den Besuch etwas abkürzen müssen.
  7. Zu Hause sein heisst auch: Haushaltsachen erledigen. Die Küchentücher machen sich gut auf dem Foto, deshalb habe ich ihnen gleich die Bühne fürs Titelbild überlassen. Im Gegensatz zum Rest es Tages sind sie wenigstens nicht grau. Mehr Wertschätzung für Küchentücher … ich liebe ihre Farben, ihre Textur und ihre zuverlässigen Dienste. Einige von ihnen sind Ferienmitbringsel oder Erbstücke.
  8. Heute endet der TCS-Blogparaden-Herbst. Zu meiner eigenen Blogparade «Die Nudelfrage» habe ich fast 20 Beiträge erhalten und viele Kommentare dazu. Das freut mich riesig. Nun ist bald Aufräumen angesagt …
  9. Den Sonntagnachmittag nutze ich, um selbst nochmals einen Beitrag für eine Blogparade zu verfassen. Gerne hätte ich (noch) mehr geschrieben, aber na ja … alles geht bekanntlich nicht. Ich picke mir das Thema «Meine Empfehlungen für Kinderbücher, die Kinder lieben und auch Erwachsenen Spaß machen» heraus und schreibe über Print & Braille-Bücher: Speziell aufbereitete Bücher, die es ermöglichen, dass Blinde und Sehende gemeinsam Bücher lesen oder Bilder anschauen.
  10. Vorkochen für die neue Woche: Suppe und Salat geht immer. Ich freue mich auf die Kürbissuppe und hoffe, ich denke diesmal dran, ein wenig Kokosmilch hinzuzufügen. Mit meinem Suppenthermos geniesse ich die warme Suppe auch unterwegs und kann mir daran auch noch die Finger wärmen, falls nötig.
  11. Oh oh, ich werde ein paar Tage auswärts übernachten, da gilt es, den Platz freizuräumen und mein Kommen-und-Gehen-Chaos zu beseitigen. «Zugtuch» (immer überall warm haben) und «Katzentasche» (dank Clipboard immer überall etwas auf ein A4-Notizblatt aufschreiben können) … das ist nur die Spitze des Eisbergs, der auf meine Auf-, Aus- und Einräumaktivitäten wartet.
  12. Mein aktuelles Strickprojekt: Socken sind einfach gemütlich – zum Stricken und zum Tragen. Ich warte noch auf die Füsse (und den Kopf). Für wen die Socken sind, ergibt sich bei mir jeweils im Strickprozess. Schliesslich muss die Grösse an die Füsse und die Farbe an den Kopf passen. Stricken beruhigt mich und ich kann besser zuhören, wenn die Hände beschäftigt sind. Dafür wird das Gehörte auch gleich in der Socke «abgespeichert». Die Socken erzählen also bereits eine Geschichte, bevor sie zum ersten Mal getragen werden 😉

Was spricht zu dir aus meinem Bilderhaufen? Ehrlich gesagt, ich liebe Regenwetter und bin dann besonders glücklich. Das Tröpfeln (schon lieber draussen) ist beruhigend und besänftigt mein nervöses System. Draussen fühle ich mich lebendig und wach, wenn die Regentropfen auf den Kopf klopfen oder unter den Schuhen spritzen. Nur eines mag ich nicht: Starker Regen und heftiger Wind aufs Mal – das tut mir in den Augen weh. Obwohl ich eine Brille trage und mich frage, wie es die Regentropfen schaffen, direkt in meine Augen zu klatschen?!


Atemübungen. Mikropausen •

12 von 12 ist ein Blogartikel-Format: Am 12. des Monats macht man durch den Tag viele Fotos, abends werden 12 Bilder ausgewählt und veröffentlicht. Wer selbst einen Blog hat, kann mitmachen und auf dem Blog von Caro «Draussen nur Kännchen», die diese Tradition am Laufen hält, auf die eigenen Beiträge verlinken.

Wecke deinen Atemsinn
mit einer Zufallsmikropause 🥱

  • Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch
    • als ganzer Mensch
    • immer wieder neu
    • mit allen Sinnen

    … damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Hier entlang zum Mikropausengenerator
  • Liebe Susanne
    Es war mir ein Vergnügen, dich durch deinen Bilder-Tag des 12. zu begleiten. Ja, der Regen… Auch mich beruhigt das stete Tröpfeln sehr und ich liebe es, an einem Regentag zu arbeiten. Allerdings bin ich im Gegensatz zu dir dann nicht so gerne draussen 🙂
    Herzliche Grüsse Eveline

    • A
      Susanne von Atemhaus Wagner

      Liebe Eveline
      Wenn ich das nächste Mal so richtig «verschifft» werde, revidiere ich meine Meinung evtl. wieder 🤣
      Gruss
      Susanne

  • Hallo liebe Susanne,
    wie schön, dich hier bei 12 von 12 zu treffen.
    Uns verbindet, dass wir beide den Atem zum Beruf gemacht haben.

    Und so cool, welches Thema du in deiner Blogparade gewählt hast. Ich glaube, ich wäre eine Schleifchen-Nudel … kommt mir so spontan.

    Werde mir die Nudel-Blogartikel gern durchlesen.
    Alles Liebe, Jutta 💖

    • A
      Susanne von Atemhaus Wagner

      Hallo Jutta
      Oh, sehr schön – eine Atem-Verbündete! Sind Schleifchen-Nudeln die «Krawättli» bzw. Farfalle/Schmetterlingsnudeln oder nochmal was anderes? Es gibt ja sogar Nudeln in Form von Tennisschlägern (Racchette) oder Heizkörpern (Radiatori) 🤣 Die spontanen Antworten auf solche (schrägen) Fragen finde ich immer am Besten. Der Kopf muss das alles nicht wissen, der ganze Mensch hingegen weiss es sowieso … Viel Spass beim Lesen der Nudel-Artikel, das ist wirklich ein spannendes und leckeres Buffet geworden. Gruss, Susanne

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