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NASLETTER: Warum dieser Name für meinen Newsletter gar nicht absurd ist

Nasletter: Warum mein Newsletter einen absurden Namen hat (Titelbild mit Nasenskizze)

Auch für meine «Newsletter-Karriere» gilt: Irren ist kreativ. Vor etwa drei Jahren habe ich zum ersten Mal einen echten Newsletter versendet, vorher nannte ich nur meine Blogartikel so 🤣. Ab 2020 verschickte ich (theoretisch) wöchentlich etwas Atem-würdiges, nannte es «Atemfenster» und meine Liste wuchs.

Phasenweise spielte das «Atemfenster» Dornröschen im Tiefschlaf und einige treue Leser:innen fragten sich (und mich!), ob sie von der Liste gestrichen worden seien. Natürlich nicht! Bad News: Das Atemfenster hole ich nicht zurück. Good News: Wer Post von mir will, kann ab sofort den Newsletter von Atemhaus Wagner aka NASLETTER inhalieren – äh, abonnieren.

Mein Newsletter, äh NASLETTER

3 Gründe, deine Inbox mit dem Nasletter zu beriechern, äh bereichern

  • investiere wöchentlich ein paar unterhaltsame Minuten in deine Atemgesundheit
  • informiere dich regelmässig über neue Artikel auf Susannes Atemblog
  • improvisiere in deinem Alltag mit Mikropausen, damit du dich vor dem Bildschirm wohlfühlst im Körper

3 Gründe, dein Postfach NASLETTER-frei zu halten

  • reduziere die E-Mails in deiner Inbox auf den absoluten Ernst des Lebens
  • regeneriere dich keinesfalls einfach so kurz vor dem Bildschirm
  • repetiere fleissig, was bisher nicht funktioniert hat und sei unzufrieden damit

Wie der NASLETTER zu seinem Namen kam

Ja, vorab ein kleines Innuendo an die von Linard Bardill wunderbar erzählte Geschichte, «Wie das Elefantenkind zu seinem Rüssel kam!» (Original von Rudyard Kipling, in deutscher Übersetzung nachzulesen im Gutenberg-Projekt: Das Elefantenkind.)

▶ Bei der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte kannst du die CD von Linard Bardill mit der Geschichte zum Elefantenkind anfordern (und freiwillig mit einer Spende bezahlen). 👂 Es gibt auf der Bestellseite auch eine Hörprobe.

Die Namensfindung war für mich eine spassige und unterhaltsame Ferienaktivität mit Ferienbesuchern als Sparringspartner. Der NASLETTER entstammt denn auch gar nicht meiner eigenen Fantasie, sondern wurde von einem sehr inspirierenden Mann in die nächtlich-vergeistigte Runde geworfen, nachdem wir bereits einige mehr oder weniger nasige Namen durchdekliniert hatten: der Atemriecher-Report; der Rüsselreport; Wundernasen-Newsletter; Atemwegweiser; Atemkompass; Atemkraft-News; Atemanker; Atemstupser; Atem-Quicktipps; Atemkunde; Atemtipptopp; Atemzeilen; Atemideenpost; Atemprise; Atemwort, Atemperspektiven; Atemlupe; Atemflausen; Mikrosiesta; Mikromomente; Pausenalarm; Schnaufpause.

Das war einmal …

Ja, ich bin eine Geschichtenerzählerin, die versucht, sich kurz zu fasten, äh fassen. Ich selbst habe grossen Spass an verdrehten Buchstaben und Wörtern und wie sie meinen Alltag erheitern. [Das Eszett wird übrigens bei uns in der Schweiz nicht verwendet.] Fehler hier auf dem Blog sind meine Schuld 😬 Ich sehe aber meistens den kreativen Gewinn darin.

Manchmal läuft auch die Autokorrektur in eine verkehrte Richtung und gestaltet meine Nachrichten unfreiwillig komisch bis unlesbar. Da passiert mir aber eher auf der Handytastatur und darüber lache ich gerne. Mein E-Mailprogramm möchte meinen Namen, wenn auf Englisch eingestellt, gerne von Susanne in sausage korrigieren. Da muss ich dann doch lachend intervenieren.

Das Atemfenster

Aus der Idee entstanden, mit meinem Newsletter ein paar Fenster aufzumachen, Möglichkeiten entdeckbar werden zu lassen und in verstaubten Kästchen zu forschen. Zum Namen hat sich dann nie jemand geäussert, er wurde einfach akzeptiert. Aus dem Atemfenster bin ich in den letzten Jahren rausgewachsen. Der Rahmen ist zu rigide geworden und ich will zwar immer noch Ecken und Kanten und den Bezug zur Atemluft, aber mehr in Verbindung mit dem Innen, dem Menschen als ganzes und der Atemtherapie als solche.

Der namenlose Newsletter

Anonym starten war ok. Ich hörte die unterschiedlichsten Dinge: Dein Newsletter muss unbedingt einen originellen, unverwechselbaren Namen haben! Klarheit vor Kreativität: Dein Newsletter soll einfach Newsletter heissen, sonst versteht das keiner und niemand abonniert ihn.

Für Newsletter gibt es viele schöne Synonyme, dich ich von der Bedeutung her durchaus klar genug finde: Rundbrief, Bulletin, Epistel, Zirkular, Info, Notizen, Report, Post, …

Der Newsletter zum Gähnen oder Irren ist kreativ

Mein erster Newsletter war gar keiner: Auf meinem Blog veröffentlichte ich monatlich Blogartikel rund ums Gähnen und nannte die Serie Newsletter zum Gähnen. Es fand kein Mailversand statt und ich baute mir damit keine Liste auf. Die Artikel habe ich im Laufe der Zeit überarbeitet, sie sind immer noch auf dem Atemblog zu finden, z.B.:

Prognase, äh Prognose

Nach einer Nacht darüber schlafen habe ich bemerkt: Der NASLETTER spiegelt genau meine zwei Standbeine: Atemtherapie und Linguistik. Es gibt eben doch keine Zufälle und zum Glück ist mir der Name zugefallen, weil er jemandem eingefallen ist.

Auf jeden Fall: My business, my rules: Einfach der Nase nach leben, das ist mein Privileg als Selbstständige. Versprechen kann ich also nichts: Ist der NASLETTER gekommen, um zu bleiben? Ist er so flüchtig wie der Atemhauch? So regelmässig wie das Kommen und Gehen der Atemphasen? Vorläufig werde ich den neuen Newsletter namens NASLETTER wöchentlich ausatmen – jeden Donnerstag um 16 Uhr. Dann schauen wir, was passiert. Mein nächstes Online-Burnout kommt bestimmt und dann wird es heissen: Warten, bis der neue Einatem von selbst wieder kommt. Darauf darf ich vertrauen (Disclaimer: bis zum vorletzten Atemzug).

Herzlich und quicklebendig,
Susanne

Ich blogge, also bin ich! Bei welcher Tätigkeit fühlst du dich als ganzer Mensch lebendig?

P.S. Rhythmus, Reime und Stabreime liebe ich über alles. Das ist dir sicher auch schon aufgefallen 🤗. Mehr der Nase nach gibt es im Artikel Atembewusstsein 2024: «Chance für die Atem­therapie!» 5 spannende Stimmen aus meinem Netz­werk und meine Prog 👃 mit 4 Trends

Jetzt bist du dran!

  1. Abonniere dir den Nasletter.
  2. Berichte mir im Kommentar, wie es dir beim Lesen dieses Artikels ergangen ist.
  3. Aller guten Dinge wären drei: Leider fällt mir keines ein. Gemein.

Wecke deinen Atemsinn
mit einer Zufallsmikropause 🥱

  • Erlebe dich ⏳ in einer Minute zwischendurch
    • als ganzer Mensch
    • immer wieder neu
    • mit allen Sinnen

    … damit es dir gut geht vor dem Bildschirm 👣

Hier entlang zum Mikropausengenerator
  • Der Nasletter ist echt nicht zum Gähnen – den Namen finde ich genial und noch besser, dass er dir zugeflogen ist

    • A
      Susanne von Atemhaus Wagner

      Liebe Elisa! Danke für deinen Kommentar und es freut mich, dass dir der Name NASLETTER gefällt. Gruss, Susanne

Teile mit uns, was dir gerade durch den Kopf geht.

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